Pferdehof Biburg

  • 2002—2004
  • Biburg / Laufen, Deutschland
  • Bauherr: privat

Mit dem Pferdehof wurde die Vision einer Pferdeliebhaberin umgesetzt, welche unter Anderem die Arbeit mit den Pferden für verhaltensgestörte Kinder vorsieht. Durch die Pflege und die physische Interaktion mit den Pferden werden Probleme ohne direkte Konfrontation zwischen Therapeut und Klient angegangen.

Das Ensemble wird aus einer Reithalle mit umlaufendem Laubengang, Ställen, bestehend aus Offenstall und Einzelboxen für bis zu 30 Pferde, einem Wohnhaus mit zwei Einheiten für Personal,  sowie einem Außen-Reitplatz im Zentrum, gebildet. Strenge Planungsvorgaben bestimmen sowohl die Dachform, als auch die Wahl der Materialien, welche dem Komplex durch seine feine Detaillierung einen zeitgenössischen Ausdruck verleihen.

Die Reithalle mit einer Spannweite von 24 Metern, bildet an der Zufahrtsstraße das „öffentliche Gesicht“ des Komplexes . Das Dachtragwerk der Halle und des Stallgebäudes werden jeweils als unterspanntes Fachwerk mit einem „Polonceau-Träger“ in Brettschichtholz ausgeführt. Ein durchgängiges Konstruktionsraster von 4,80m in beiden Richtungen ergibt dabei zu überdeckende Flächen von 24,00 x 48,00m bzw. 19,60 x 28,80m. Bei dem Holz-Skelett mit Verbänden aus Holz und Stahl wurde der Detailqualität besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

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